SKANDAL-NEUER BETRUG-BEI MERCEDES ?

NEUSTES DHU-Gutachten: 8 neue Illegale Abschalteinrichtung bei Mercedes ?

Was ist passiert?

Fakten eines der größten deutschen Wirtschafts- & Verbraucherbetruges

September 2015: Der weltweit größte Autokonzern Volkswagen wurde auf frischer Tat ertappt. Besitzern von weltweit rund 11 Millionen Autos wurden bis dato sogenannte “Clean Diesel” Autos von VW verkauft. Anstatt der von den Unternehmen viel gepriesenen und beworbenen “umweltschonenden Abgastechnologie” installierte Volkswagen eine Betrugssoftware. Mit diesem betrügerischen Akt wurden die Abgaswerte auf den Prüfständen so manipuliert, dass sie den gesetzlichen Vorgaben entsprachen. Auf der Straße dann – also im Alltagsgebrauch – schaltete sich die Software ab und aus dem teuer bezahlten “Clean Diesel” wurde eine umweltschädigende „Stickoxid-Schleuder“.
Die Aufdeckung dieser Manipulationen durch die US-Umweltbehörden brachte eine Lawine ins Rollen. Aus Medienberichten sind folgende Daten bekannt:
Mindestens 8 Autohersteller haben gegen Vorgaben verstossen
Eine Vielzahl an Führungskräften kamen ins Gefängnis oder wurden verurteilt bzw. gegen sie wird noch ermittelt
Straf- und Schadensersatzzahlungen im zweistelligen Milliardenbereich wurden bereits von den Herstellern in diversen Ländern bezahlt
Laut ADAC haben 38 von 40 vom ADAC getesteten Diesel-Fahrzeugen den NOx-Test nicht bestanden
Rund 12 Mio Dieselfahrzeuge alleine in Deutschland sind von Fahrverboten bedroht

Wer ist betroffen?

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Geschätztes Ausmaß der jetzt betroffenen Autohersteller

5.000.000
Fahrzeuge

2.100.00
Fahrzeuge

60.000
Fahrzeuge

340.000
Fahrzeuge

1.200.000
Fahrzeuge

700.000
Fahrzeuge

12.000
Fahrzeuge
Wer ist betroffen?

Endlich Entschädigung für Deutsche Diesel Besitzer! Auch für Sie!

Egal ob bar bezahlt oder finanziert, viele Gerichte sprechen Dieselfahrern aufgrund des Dieselbetrugs Schadensersatz zu — selbst wenn das Fahrzeug zwischenzeitlich weiterverkauft wurde.

Der VW-Konzern musste nunmehr Entschädigungen an deutsche Autokäufer bezahlen – erneut bestätigt durch den Bundesgerichtshof (BGH) am 25. Mai 2020. Hiervon betroffen sind ca. 5 Millionen Typ EA189 Dieselfahrzeuge in Deutschland von Audi, Seat, Skoda und VW. Aber nicht nur Fahrzeuge mit dem berüchtigten VW EA189-Motor sind betroffen. Fahrzeuge der VW Gruppe mit dem Motor EA897/897(evo) ab einem Hubraum größer als 2 Liter haben vermutlich ebenso eine illegale Abschalteinrichtung verbaut – das Kraftfahrtbundesamt (KBA) hat bereits mehrere Rückrufe hierzu ausgesprochen. Die negativen Schlagzeilen rund um Daimler häufen sich ebenfalls: diverse Motoren typen der Daimler AG scheinen ebenfalls betroffen – allen voran der OM651. Lassen Sie durch unsere Partnerkanzleien prüfen, ob Ihr Fahrzeug ebenfalls vom Abgasskandal betroffen ist.

NEU: Es häufen sich die Verdachtsmomente, dass auch der EA288, Nachfolger vom EA189, betroffen sein könnte. Der EA288 (EURO 6) wird mittlerweile in allen gängigen Modellen der Marken VW, Audi, Seat und Skoda unter 2 Liter Hubraum verbaut.

 

Warum kam es zum Skandal?

Die Kunst des Betrügens

Laut der US-Umweltbehörden erkennt die VW- Betrugssoftware, die für die Abgas-Kontrollanlage zuständig ist, Prüfungs-/ und Kontrollsituationen.

Erkannte das Programm die fest fixierte Lenkradstellung einer Testsituation, lief der Motor sauber. Die Betrugssoftware verringerte während des laufenden Testbetriebes drastisch die Emissionen.

Zurück auf der Straße hingegen verpesteten die manipulierte Fahrzeuge mit einem deutlich höheren Stickoxid-Ausstoß weiter die Luft und Umwelt.

Welche Kunden sind betroffen?

Auch Sie sind vermutlich betroffen und haben Schadensersatzanspruch

Etwa 420.000 Dieselbesitzer beteiligten sich an der Musterfeststellungsklage (MFK) gegen VW vor dem OLG Braunschweig; davon stimmten nur ca. 240.000 Kläger dem VW Angebot zu. und erhielten im Schnitt ca. 15% des Kaufpreises erstattet.

Welche Strafen und Urteile gab es – und gegen wen?

Wichtige Geschehnisse im Zuge des Dieselskandals

Bis heute entgegnen die Autohersteller dem Vorwurf der Manipulation mit dem Argument, sie hätten ihre Kunden weder betrogen noch belogen. Die Strafverfolgungsbehörden sehen das anders und entgegen, dass die Konzerne mit den manipulierten Dieselmotoren Milliarden verdient hätten.

Aus diversen Medien und Pressemitteilungen lässt sich entnehmen:

 

Martin Winterkorn — CEO
Martin Winterkorn drohen Geldstrafen in Millionenhöhe und ggf. bis zu zehn Jahre Gefängnis. Dem Volkswagen-CEO wird vorgeworfen, bereits 2014 von den Manipulationen gewusst, aber weder Aufsichtsbehörden noch Verbraucher informiert zu haben.

Oliver Schmidt Manager Volkswagen USA
Oliver Schmidt wurde, nachdem dieser sich vor einem US-Gericht als schuldig bekannte, zu sieben Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 400.000 US-Dollar verurteilt. Er wurde in seinem Urlaub in Miami verhaftet – eine vorübergehende Freilassung gegen Kaution wurde aufgrund bestehender Fluchtgefahr abgelehnt. Schmidt hat beantragt nach Deutschland überstellt zu werden

Jürgen Peter, Heinz-Jakob Neusser, Richard Dorenkamp, Bernd Gottweis, und Jens Hadler
Angeklagt für ihre Rolle bei der Unterstützung des Unternehmens bei den Manipulationen der Tests und Testergebnisse. Sehen sich nun mit einer möglichen Gefängnisstrafe in den USA konfrontiert.

 

NEUES GUTACHTEN DER DEUTSCHEN UMWELTHILFE BENENNT ACHT ILLEGALE ABSCHALTEINRICHTUNGEN IN MERCEDES-DIESEL-PKW
Berlin/Düsseldorf, 5. Nov. 2021: Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat heute ein neues Gutachten „Mercedes E350T Abgassystemanalyse“ des renommierten IT-Spezialisten Felix Domke präsentiert, aus dem eindeutig hervorgeht, dass Daimler Minimum acht illegale Abschalteinrichtungen in zahlreiche seiner Diesel-PKW-Modelle eingebaut hat.

Die Abschalteinrichtungen lassen sich unterscheiden in:

im Zusammenhang mit SCR-Systemen stehend,
korrelierend mit dem Alterungsfaktor, der die Schwellenwerte deutlich absenkt, bei denen die „defeat devices“ anspringen. Dies geschieht teilweise bereits ab einer Alterung von etwa 1 Prozent bezogen auf die Lebensdauer des Fahrzeugs – also nach wenigen tausend Kilometern Laufleistung.
Abgasrückführ-Systeme.

 

BESONDERE BRISANZ DES GUTACHTENS: KEINE PLAUSIBLEN GRÜNDE FÜR ABSCHALTEINRICHTUNG
Für sämtliche verwendeten Abschalteinrichtungen existieren keinerlei plausible physikalischen Gründe. Damit fällt die bisherige Schutzbehauptung von Daimler, man habe nicht bewusst auf unzulässige Instrumente zurückgegriffen, sondern die Maßnahme diene einzig zum Motorschutz, wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Die starken Abweichungen der Abgaswerte im Test- und im Realbetrieb basieren vielmehr auf einem einzigen Gedanken – nämlich dem Gewinninteresse der Konzerne. Motorschutz hat hingegen nie eine wirkliche Rolle gespielt. Während auf dem Prüfstand die strengen Euro-Normen problemlos eingehalten werden, sind die Stickoxid-Emissionen draußen auf der Straße um bis zu 500 Prozent erhöht.

In Deutschland forderte das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) die Stuttgarter in der Vergangenheit zu mehreren Rückrufaktionen auf. Betroffen waren davon bereits die Motoren:

OM 622,
OM 626,
OM 642,
OM 651
und OM 607.
Verbaut in zahlreichen Modellreihen des Konzerns. Domke geht nun in seinem neuen Gutachten davon aus, dass neben dem von ihm begutachteten Motor OM 642 noch zahlreiche weitere Motorreihen mit illegalen Abschalteinrichtungen bestückt wurden, weshalb in Zukunft neue Rückrufe durch das KBA zu erwarten sind.

Aus Verbrauchersicht handelt es sich dabei stets um – beim Kauf unbekannte – Manipulationen der Abgasnachbehandlung. Deshalb ist die Nutzung der unzulässigen Abschalteinrichtungen als vorsätzliche sittenwidrige Schädigung (§ 826 BGB) der Daimler AG gegenüber des jeweiligen Kunden einzustufen. Den Daimler-Kunden steht somit ein entsprechender Schadensersatz zu.