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Mercedes-Benz stampft E-Auto-Plattform wegen hoher Kosten ein?

Medienberichten zufolge setzt Mercedes-Benz die Entwicklung der E-Auto-Plattform „MB.EA-Large“ auf Eis. Grund dafür sind zu hohe Kosten und eine geringe Nachfrage.

Mercedes-Benz stoppt die Entwicklung seiner Elektroplattform „MB.EA-Large“, wie das „Handelsblatt“ berichtet. Das Projekt war eines der zentralen Zukunftsprojekte des Unternehmens und hätte die Basis für die Elektrifizierung seiner Luxusmodelle bilden sollen. Dazu gehört auch die legendäre S-Klasse. Nach Insider-Informationen, die dem „Handelsblatt“ vorliegen, seien Hauptgründe für die Entscheidung die zu hohen Kosten und eine geringe Nachfrage nach E-Autos der Luxusklasse.




Mercedes-Benz kann mehrere Milliarden Euro sparen

Konkret geht es um ein Investitionsvolumen im mittleren einstelligen Milliardenbereich, das Mercedes-Benz durch den Stopp der Entwicklung einsparen möchte. Stattdessen möchte das Unternehmen wohl bestehende Elemente aus seiner bereits vorhandenen Elektro-Architektur „EVA2“ nutzen. Laut dem Bericht sollen dabei vor allem teure Produktionsanlagen im Fahrzeugrohbau übernommen werden, um Kosten zu sparen.


Mercedes-Chef Källenius hatte zu optimistische Erwartungen

Hintergrund der Kosteneinsparungen und des gestoppten Projektes scheint eine Fehleinschätzung von Konzernchef Ola Källenius zu sein. Er hatte 2021 seine „Electric only“-Strategie ausgerufen und damit auf einen starken Boom von Elektroautos gesetzt. Doch die Nachfrage blieb hinter den Erwartungen zurück. Im ersten Quartal 2024 schrumpften bei Mercedes-Benz die Verkäufe von rein elektrischen Neuwagen im Vergleich zum Vorjahresquartal um acht Prozent.


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